Donnerstag, 29. November 2012

My first days on the other side of the world

Jetzt sind schon beinahe vier volle Tage meiner Neuseelandreise vorbei - es ist wirklich Wahnsinn, wie die Zeit vergeht! Und trotzdem ist das mein erster Eintrag vom anderen Ende der Welt, I am sorry for that! Also folgen hier die ersten Tage im - mehr oder weniger - Schnelldurchlauf:

Gerade in Neuseeland angekommen tauchte am Flughafen direkt ein erstes großes Problem auf: Meine Kreditkarte wollte nicht funktionieren!!! Auch meine andere Karte verweigerte mit ihren Dienst... Dumm, wenn man am anderen Ende der Welt ist und an kein Geld kommt... Glücklicherweise habe ich eine sehr hilfsbereite Reisegefährtin, die mir aus der Patsche geholfen hat. Doch zuerst war ich natürlich kurz davor zu hyperventilieren.
Übrigens: Das Bankproblem ist mittlerweile gelöst - es ist also alles wieder gut.
Nach einer sehr teuren Taxifahrt aber einem sehr zuvorkommendem Taxifahrer kamen wir dann völlig am Ende von 30 Stunden Flug bei unserer Gastfamilie an. Judy und Paul sind ein älteres Ehepaar aus England, die vor vielen Jahren hierher ausgewandert sind - lucky guys. Wir sind sofort sehr herzlich empfangen worden. Schnell Koffer ins Zimmer getragen und dann ging's schon weiter - uns wurde in einer kurzen Tour die nähere Umgebung gezeigt: Wo hält der Bus? Wo ist der nächste Supermarkt? Wie kommen wir zum 5 Minuten (!) entfernt liegenden Strand? Etc. It was really nice!
Danach gab es noch Dinner, dann sind wir komplett am Ende gegen 20Uhr ins Bett gefallen - nach 2 Tagen das erste Mal liegen, was eine Wohltat!

Am nächsten Morgen startete der Tag für uns direkt um 6 Uhr in der Früh - getting ready for school. Mit uns zusammen wohnt eine Japanerin in der Familie, die uns den Weg zur Schule zeigen konnte. Damit wurde uns ein sehr großer Gefallen getan, otherwise we probably would have got lost. Denn: Die Bushaltestellen haben in Neuseeland keinen Namen UND werden im Bus nicht durchgesagt!!! Auch die Timetables der Busse zu lesen ist eine Wissenschaft für sich... Wir beide haben da bis heute Probleme mit.
Die Schule startete für uns mit einem Einstufungstest - mündlich und schriftlich. Wo würden wir landen? Doch bevor uns der Ergebnisse genannt bekamen, waren generelle Informationen über die Schule - wozu wir direkt erst einmal zu spät kamen - tolles erster Eindruck, ehrlich! - und ein Rundgang durch das Gebäude angesagt. Kurz vor dem Mittagessen - Burger King!- wurden wir in Klassen eingeteilt. Wir waren beide stark überrascht wie hoch man uns einstufte - und dass wir in denselben Kursen landeten.
Nach dem Lunch ging es mit den Speaking Classes dann richtig los. Jeder, der mich kennt, weiß, dass das mein absoluter Lieblingskurs ist ;) But that's exactly what I want to improve. So... Fine.
Ich mag jetzt nicht auf die Unterrichtsthemen eingehen, sondern vielmehr auf die unterschiedlichen Charaktere: Außer uns gibt es noch jeweils einen anderen Schweizer und Deutschen, beide um die 18 / 19. Der Deutsche ist totally crazy, extra wegen ihm hat man sogar eine "Swear Box" eingerichtet - und was soll ich sagen: Die Lehrer verdienen sich eine goldene Nase an ihm ;) Dann gibt es noch 3 aus Saudi Arabien, ein 15-jähriges Mädchen aus New Caledonia, viele viele Schüler aus Japan, China, Taiwan, Russland... Mit uns zusammen hat auch eine Italienerin neu angefangen, wir haben direkt Freundschaft mit ihr geschlossen.
Nach der Schule haben wir noch ein paar Dinge eingekauft und sind dann zurück zur Gastfamilie, gibt ja schließlich Essen gegen 18.30 Uhr. Die Busfahrt nach Hause war ohne Unterstützung recht abenteuerlich, aber das ist eine andere Geschichte ;)

So, und in Anbetracht der Tatsache, dass ich mich wieder einmal nicht kurzfassen kann, stoppe ich hier meinen Bericht. There will be more tomorrow - hopefully. Auch Fotos werden dann dabei sein. ;)

See you!

1 Kommentar:

  1. Hört sich ja schon interessant an.
    Mich würde der Rest noch interessieren.
    Sind ja schon bald 2 Wochen das ihr da seit.

    Vermisse dich

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